Unser Konzept

Als Team der Kita St. Oswald nehmen wir das Kind in seiner Einzigartigkeit an und möchten es Gottes Liebe spüren lassen.

Jedem Menschen wird wertschätzend und respektvoll gegenüber begegnet. Gegenseitiges Vertrauen und Verständnis zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften bilden die Grundlage für die pädagogische Arbeit mit dem Kind.

Unser Leitbild

Unser Profil ist geprägt durch eine christliche Grundhaltung, die aus der Tradition der katholischen Trägerschaft erwächst. Durch einen aufrichtigen, wertschätzenden Umgang mit Ihrem Kind, wollen wir es in der Entfaltung seiner eigenen Persönlichkeit unterstützen und es in seiner Entwicklung zu einem selbstbewussten, selbständigen Menschen begleiten.

Wir betrachten Ihr Kind als eigenständige Persönlichkeit, dass wir so annehmen, wie Sie es uns anvertrauen – mit all seinen Stärken und Schwächen, seinen Vorlieben und Abneigungen, all seinen Gefühlen und Einstellungen.

Unserer Ansicht nach ist eine verlässliche Bindung, insbesondere in der Kleinkindbetreuung, unerlässlich. Die Eingewöhnungszeit gestalten wir nach Möglichkeit so, dass die Kinder schnell das nötige Vertrauen und die Sicherheit der Beziehung erfahren. In dieser geschützten Umgebung kann sich Ihr Kind weiterentwickeln.

Daneben sind wir überzeugt, dass Kinder Freiräume und Vertrauen brauchen um auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und sich zu entfalten. Durch Klarheit in der Führung und Strukturen erhalten sie hierfür die notwendige Orientierung und den Rahmen. Wir erarbeiten gemeinsam mit ihnen Regeln und setzen Grenzen.

Um die Kinder offen und gestärkt ins Leben schicken zu können, sehen wir Aspekte wie Eigenständigkeit, Entscheidungsprozesse, Reflexionen, Konfliktstrategien, Bewältigung von Übergängen usw. für unabdingbar.

Wir betrachten die Zeit in unserer Einrichtung als eine wichtige Station im Leben Ihres Kindes. Die Verantwortung, die Sie uns mit der Betreuung Ihres Kindes übertragen, nehmen wir sehr ernst und geben unser Bestes, diese Zeit für Ihr Kind so gut wie möglich zu gestalten.

Unser großes Bestreben liegt darin, einen Platz für Ihr Kind zu schaffen, an dem es sich sicher und getragen fühlt, Spaß hat und glücklich ist.

Tagesablauf im Kindergarten

07.00 – 08.15 Uhr – Bringzeit und Zeit für freies Spiel

Zum ruhigen, entspannten Ankommen: Beschäftigung am Tisch (Kreativ, Puzzle, Tischspiele…). Im Anschluss freie Spielmöglichkeit in Funktionsecken, am Tisch oder bei offenen Angeboten.

08.20 Uhr Morgenkreis Begrüßung

Wer ist alles da?
Was haben wir heute vor?
Was beschäftigt dich heute?
Was will ich heute lernen?

Singen und kleine Spiele

nach dem Morgenkreis – Frühstücksangebot

Begleitet durch das pädagogische Personal. Jeder isst aus seiner eigenen Brotdose und der mitgebrachten Trinkflasche.

Ab 10.00 Uhr – Zeit für Gezielte Angebote

Vorschule, Bewegungsangebote, Experimente, kreative Angebote, musikalische Angebote. Bei Bedarf auch therapeutische Einzel- und Gruppenförderung.

Spätestens ab 11.00 Uhr – Gartenzeit

Bewegung an der frischen Luft im hauseigenen Garten, bzw. Spaziergänge in der näheren Umgebung, Besuch von Spielplätzen, Waldausflüge

11.45 Uhr – 12.15 Uhr – Abholzeit

Ab 12.15 Uhr – Mittagessen

Ab 13.00 – 16.30 bzw. 15.00 Uhr – Zeit für freies Spiel und 2. Abholzeit

Nach dem Mittagessen haben die Kinder Zeit für eine ruhige Beschäftigung. Im Anschluss freie Spielmöglichkeiten drinnen und draußen, bzw. Vertiefung von Angeboten.

Tagesablauf in der Hasengruppe

Ab 11.20 – 13.00 Uhr Ankommen der Kinder aus der Schule, Zeit für freies Spiel

Begleitung und Anregung für das Freispiel, Beziehungsarbeit, Zeit für Gespräche, Einzelarbeit, gemeinsames Aufräumen und Händewaschen vor dem Essen

Ab 12:30 – 13:30 Uhr Mittagessen

Struktur und Sicherheit bietende Rituale wie Tischgebet, Besprechung von Terminen und dem Wochenplan, Orientierung an Werten (Tischmanieren, Gesprächskultur am Tisch..)

Ab 13:00 – 14:00 Uhr Hausaufgabenzeit

Ruhige, konzentrationsfördernde Atmosphäre. Unser pädagogisches Personal gibt Hilfestellung, aber auch Anregungen zu selbstständigem und selbstorganisiertem Arbeiten. Die Hausaufgaben werden ausschließlich auf Vollständigkeit geprüft. Die Kontrolle auf Richtigkeit der Hausaufgaben sowie die Leseförderung übernehmen die Eltern

14:00 – 15.00 bzw. 16:30 Uhr Freispielzeit & Abholzeit

Freies Spiel in der Gruppe oder im Garten. Kinder in die Selbstständigkeit entlassen (allein nach Hause gehen), Übergabe an Eltern, kurze Tür- und Angelgespräche

Übergänge gestalten

Eingewöhnung Kindergarten 

Die Kinder erleben bei der Eingewöhnung in der Regelgruppe zum ersten Mal eine Trennung von den Eltern. Auch für die Eltern ist die Eingewöhnung neu und eine Herausforderung.

Gemeinsam mit den Eltern begleiten wir die Eingewöhnung für das Kind und gestalten diese individuell. Um Ihrem Kind einen bedürfnisorientierten Übergang und einen guten Start in die Kindergartenzeit zu ermöglichen, müssen Sie für die Eingewöhnung einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen einplanen.

Übergang Mäuse –  Kindergarten

Kinder, die bereits unsere Mäusegruppe besucht haben, benötigen keine erneute, von den Eltern begleitete, Eingewöhnung.

Einen Monat vor dem Wechsel in den Kindergarten kommt das Kind zunächst gemeinsam mit einer Bezugsperson aus der Mäusegruppe zum Schnuppern in
die jeweilige Kindergartengruppe. Fühlt sich das Kind wohl, zieht sich die Bezugsperson zurück und die nächsten Schnuppertermine finden ohne Bezugsperson statt. Die Anzahl der Schnuppertermine variieren von Kind zu Kind. So wird sichergestellt, dass sich die Kinder bis zum ersten Kindergartentag soweit eingewöhnt haben, dass sie die neuen Erzieherinnen als Bezugspersonen annehmen können.

Übergang Kindergarten –  Hasengruppe

Vor dem Besuch der Hasengruppe dürfen unsere Kindergartenkinder am Nachmittag in der Hasengruppe schnuppern. Dabei lernen die das pädagogische Fachpersonal und die Gruppenregeln kennen.

Übergang Kindergarten – Schule

Wenn Kinder auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen zurückgreifen können, aus ihrer Zeit in unserer Einrichtung, sind die Chancen hoch, dass sie dem neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen. Die Kinder freuen sich auf die Schule und sind hoch motiviert sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen.

Eine enge Kooperation mit der Schule bereitet die Kinder optimal auf den bevorstehenden Übergang vor. Eine effektive Zusammenarbeit zwischen unserer Einrichtung und der Grundschule erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen im gesamten letzten Jahr vor der Einschulung z. B. Schnupperunterricht, Schulhausbesichtigung, Besuche der Grundschullehrer/in in der Einrichtung, usw.

Für mehr Informationen nehmen sie gern Kontakt auf!